Zu MOZ/ME vom 28.05.2016 „Gielsdorfer Schüler gehen an Strausberger Schule“

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Presse ist zu gönnen, wenn sie aktuelle Themen schnell erhält. Ob ein Schulrat jedoch gut beraten ist, am Freitag der Presse bekannt zu machen was er beabsichtigt am Montag den betroffenen Gemeinden mitzuteilen, darf zu Recht bezweifelt werden. Besonders auch deshalb, weil die Entscheidung in kommunale  finanzielle Belange eingreift zu denen Nachfrage geboten ist, ob sie die Kompetenz des Amtes überhaupt hergibt. Sollte dies der Fall sein, ist kommunale Selbstverwaltung nur ein Papiertiger und vorgeschriebene Verträge zwischen Kommunen das Papier nicht wert auf dem sie geschrieben stehen.

Wenn das die Praxis der vielgelobten Demokratie in Deutschland ist stellt sich die Frage, was ist Diktatur?

 

Wolfgang Winkelmann

Stadtverordneter

 

Essen verboten.

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Kürzlich war in der Presse zu lesen, den Grünen gehen die Themen aus. Offensichtlich auf der Suche nach neuen Themen, präsentierte die ehemalige Verbraucherministerin Renate Künast (Bündnis 90/die Grünen) am 25. Mai 2016 in der ARD Sendung „Menschen bei Maischberger“ die These : Zucker ist der neue Tabak. Dazu wurde eine ganze Reihe schädlicher Wirkungen u. a. Fettleibigkeit und Förderung der Diabetes durch Zucker aufgezählt. Als Gegenargument wurden dann sogleich die unwahrscheinlichen  Mengen genannt, die ein Mensch täglich zu sich nehmen müsste, ehe die schädlichen Effekte eintreten. Nun wird ja über Studien nicht nur zu Schadstoffen in Nahrungsmitteln, sondern auch über Elektrosmog, dem falschen Umgang mit Handys u.v.a.m. was der menschlichen Gesundheit abträglich sein soll in allen Medien umfänglich diskutiert und berichtet.

Wenn man als Normalverbraucher all` den vermeintlich klugen Aussagen glauben wollte, müsste man sich selbst verordnen , Essen verboten, wäre da nicht die Statistik zur immer höheren Lebenserwartung.

Nun sollte man ja keiner Statistik trauen, die man nicht selbst gefälscht hat. Aber von der mit steigender Tendenz höheren Lebenserwartung kann man sich zum Glück, in seinem Umfeld persönlich überzeugen.

Wie geht das also zusammen, trotz angeblich immer mehr entdeckter schädlicher

Einflüsse, werden die Menschen immer älter. 

Ein positiver Effekt ist bei der Analysewut durch Studien auf jeden Fall erkennbar, der Gesundheit der Analytiker werden ihre Honorarzuwendungen sicher nicht abträglich sein.

 

W.W.   

  

 

Altlandsberger Absage.

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Mit Schreiben vom 19.05.2016, teilt der Bürgermeister der Stadt Altlandsberg

Herr Arno Jaeschke, der Bürgermeisterin der Stadt Strausberg Frau Elke Stadeler mit, dass die Stadt Altlandsberg die Verhandlungen zur Beschulung Gielsdorfer Schüler in Strausberg  beenden muss. Die finanziellen Mittel die von der Stadt Strausberg als Kostenbeteiligung zur Schaffung objektiver Bedingung zur sicheren Beschulung auch Gielsdorfer Schüler erwartet wurden, will die Stadt Altlandsberg nunmehr einsetzen, damit die Gielsdorfer Schüler optimale Bedingungen in der Stadtschule Altlandsberg erhalten.

Schon der Begriff optimal sollte mit Blick auf den Schulweg Zweifel an der richtigen Entscheidung aufkommen lassen, aber die Schönheit liegt halt immer im Auge des Betrachters. Herr Bürgermeister Jaeschke begründet die Altlandsberger Entscheidung u.a. damit, das Angebot der Stadt Strausberg vom 10.05.2016 zu 40% Kostenbeteiligung wäre gegenüber der Altlandsberger Beteiligungsbereitschaft von 31%  für die Übergangslösung nicht akzeptabel. Auch stellt die Stadt Altlandsberg permanent auf die für 2016 vorgesehenen 11% Gielsdorfer Schüler ab ohne Blick auf die Folgejahre. Auch den Altlandsberger Entscheidungsträgern dürfte nicht verborgen geblieben sein, dass die Stadt Strausberg der zu erwartenden Entwicklung Rechnung tragend ihr Konzept von 2014 für die „ Grundschule Am Wäldchen“ dahingehend geändert hat, im Zuge der Sanierung die Kapazitäten zu erweitern und daher wesentlich mehr Millionen EURO aufzuwenden als vorgesehen mit der Folge, dass nicht ausgeschlossen ist, dafür Abstriche bei anderen vorgesehenen Programmen machen zu müssen.

Dessen eingedenk hätte auch in Altlandsberg auffällig werden können, dass die 9% bis zum Strausberger Angebot nicht als Momentaufnahme zu werten sind, sondern  einen Beitrag zur Zukunftsinvestition  auch für Gielsdorfer Schüler darstellen. Herr Bürgermeister Jaeschke bedauert im o.g. Schreiben, dass die Diskussion zum Thema auch öffentlich ausgetragen wurde. Dem kann ich mich nicht anschließen, weil mit der öffentlichen Darlegung der Standpunkte und finanziellen  Nachweisführung beider Seiten, die Öffentlichkeit in die Lage versetzt wurde real zu beurteilen,  woran  die Fortsetzung einer über 50 Jahre währenden Tradition gescheitert ist.

 

Wolfgang Winkelmann

Stadtverordneter

Strausberg