Öffentliche Fraktionssitzung der U.f.W. Pro Strausberg zum Wasserschwund Straussee am 29.06.2016 (wesentliche Inhalte).

einsortiert unter: Informationen - keine Kommentare

Bild 1 Besucher

Lt. Anwesenheitsliste waren 70 Personen der öffentlichen Einladung zu dieser Sitzung am

Bootsverleih neben dem Strausberger Freibad gefolgt, plus Presse und RBB TV.

Unter den Gästen war auch die Bürgermeisterin Frau Elke Stadeler und ihre Fachbereichsleiterin Technische Dienste Frau Birgit Bärmann zu deren Ressort die Bereiche Bauen und Umwelt gehören. Das die Bürgermeisterin anwesend war, war äußerst hilfreich, da sie einige Vermutungen und Annahmen zu den Ursachen des geringen Wasserpegels umgehend glaubwürdig entkräften konnte. Gleichzeitig führte sie aus, dass die Verwaltung das Thema ernst nimmt und intensiv daran arbeitet.

Die Fraktion hatte bewusst einen Versammlungsort möglichst nahe am Thema gewählt, so war für jeden auch an den Bootsanlegestegen,  optisch der gegenwärtige Sachstand erkennbar.

 Bild 3 Boote

Steffen Schuster Mitglied der Fraktion U.f.W. Pro Strausberg der gleichzeitig auch Vorsitzender der Strausberger Stadtverordnetenversammlung ist, legte den gegenwärtigen Sachstand dar und machte untersetzt durch Fakten auch belegt durch die Vorstudie aus 2009, unser Anliegen deutlich. Danach halten wir den bedenklichen Wasserstand des Straussees für ein wichtiges Thema im öffentlichen Interesse zu dem die Einbeziehung der Bürgerschaft nicht Kür, sondern Pflicht ist. Dies vor allem, weil nicht auszuschließen ist, dass sich ein nicht unerheblicher Einsatz auch von Steuermitteln erforderlich macht für den andere geplante Vorhaben evtl. zurück stehen müssen aber auch, um  Annahmen, Vermutungen und Spekulationen durch gesicherte Erkenntnisse auszuschließen.

Bild Schuster

Die anwesende Bürgerschaft äußerte sich mit sachlich helfenden Hinweisen zu eigenen Erfahrungen und Beobachtungen. Dabei wurde auch deutlich, dass Strausberg in der Historie mit reichlich mehr Wasser gesegnet war als in der Gegenwart was u.a. der Umstand belegt, das einmal 16 Wassermühlen in der Stadt betrieben wurden. Die Fachbereichsleiterin Frau Birgit Bärmann berichtete zum gegenwärtigen Arbeitsstand das Thema betreffend. Daran wurde deutlich, dass Bewegung in der Sache ist und machte Hoffnung auf schrittweise Lösungen, soweit sie durch menschliche und objektive Möglichkeiten erreichbar sind.

Der Fraktionsvorsitzende der U.f.W. Pro Strausberg zog aus den Inhalten der Versammlung die Bilanz, Zustimmung zu Sofortmaßnahmen wie Ursachenfeststellung  und daraus abzuleitende tätige Maßnahmen ist gegeben, der Einsatz dazu erforderlicher finanzieller städtischer Mittel  unter Beiziehung möglicher Fördermittel wird gebilligt.

Er sagte zu, dass die U.f.W Pro Strausberg Fraktion dem Entscheidungsgremium SVV Strausberg vorschlagen wird, dazu eine Haushaltstelle einzurichten, damit die Stadtverwaltung gesicherte Aufträge zur Lösung des Problems erteilen kann.

 

Wolfgang Winkelmann

Fraktionsvorsitzender

Altexit vor Beitritt.

einsortiert unter: Informationen - keine Kommentare

Partnerschaften auch bei Gemeindestrukturen einzugehen, macht sowohl im Sinne von Bürokratieabbau als auch aus Kostengründen Sinn. Wenn man als Bürgermeister wie Herr Arno Jaeschke für Altlandberg zur Gesprächsführung mit anderen Kommunen durch die Gemeindevertretung ermächtigt wird, geht mit der Ermächtigung auch eine Vollzugspflicht einher. Der Volksmund sagt, „ die Schönheit liegt im Auge des Betrachters“ die Entscheidung  mit wem zu möglichen gemeindlichen Partnerschaften  geredet wird oder nicht unter diesem Aspekt zu treffen, ist denkbar ungeeignet.  Insbesondere,  wenn die Gesprächsversagung  wie der Presse zu entnehmen war an einem Fakt, der strittigen Schulkostenbeteiligung zwischen Strausberg und Altlandsberg fest gemacht wird. Wenn diese subjektive Entscheidung Bestand behält, wäre das Wort Bürger beim Titel

„ Bürgermeister“  getrost entbehrlich.

Wolfgang Winkelmann

 

 

Der Krug geht solange zu Wasser bis er bricht.

einsortiert unter: Informationen - keine Kommentare

Ob Politiker, Journalisten oder sonstige Kommentatoren haben nach dem Ergebnis des britischen Referendums zur  EU Mitgliedschaft plötzlich den Mut dass auszusprechen, was die überwiegende Mehrheit der  Menschen in Europa seit Langem bewegt. Verärgerung zur Überregulierung ohne Volksbeteiligung  durch ein  teures Parlament in Brüssel, plus nationale Entscheidungen über die Köpfe der Menschen hinweg.

Die britische Entscheidung ist daher mehr emotional als rational geprägt und Nachahmer sind daher nicht auszuschließen es sei denn, die  EU beginnt umgehend ihre Europapolitik zu reformieren in dem Bewusstsein, Volksvertretungen sind für das Volk da und nicht umgekehrt, damit der 71 Jahre währende Frieden in Europa auch weiterhin Bestand hat

 

Wolfgang Winkelmann