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Ausschuss Bauen, Umwelt und Verkehr der SVV von Strausberg, Sitzung am 07.Juli 2009

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Auf der Tagesordnung stand u.a. die Weiterentwicklung der Liegenschaft „Klub am See“ und die Wärmeversorgung der KITA „Kinderland“.

Zum Klub am See erhielt der Eigentümer Herr Sascha Melzer Rederecht. Er trug u.a. vor, dass die gewollte bauliche Entwicklung ohne Einbeziehung seines Areals derzeitiger Parkplatzes nicht möglich ist und plädierte für Einziehung der öffentlichen Widmung.
Nach gegenteiligen Äußerungen der Stadtverordneten H.-J. Mader und U. Kunath mit Hinweis auf den dann entstehenden Stellplatzmangel für das Oberstufenzentrum und bei Veranstaltungen in der Energiearena gestattete ich mir den Hinweis, dass der derzeitige PP 77 Stellplätze hergibt und den Verweis darauf, das Herr Melzer vorgetragen hatte, dass er bei Umsetzung seines Vorhabens schon baurechtlich 180 PP eher mehr, vorhalten muss.
Vielleicht war dieser Umstand ja so überzeugend, dass der Ausschuss mit 9 von 9 Stimmen für die Einziehung der öffentlichen Widmung stimmte.
Die Integration einer KITA in das Vorhaben zu der Herr Melzer wie seinen Ausführungen zu entnehmen war offensichtlich durch den Bürgermeister animiert wurde (Aussage von Herrn Melzer:“ Ein nicht unmaßgeblicher Mitarbeiter der Stadtverwaltung hat mir Bedarf versichert“.) , löste eine angeregte Debatte aus.
Ergebnis: Mit gewollter Weiternutzung der KITA ZWERGENLAND wird zusätzlicher Bedarf in diesem Bereich nicht gesehen und mit 9 von 9 Stimmen die Integration einer KITA abgelehnt.
Herr Melzer nahm das Votum gelassen auf und betonte, dass ihm damit die klare Möglichkeit gegeben ist, seine Planung anders auszurichten.

Mit der zukünftigen Wärmeversorgung der Kita Kinderland, beschäftigte sich der Ausschuss schon über Wochen. Zur Entscheidung stand, Fernwärme über die Strausberger Stadtwerke (SSW) oder eigene Wärmeversorgung. Der ursprüngliche Verwaltungsvorschlag Miniblockheizkraftwerk (BHKW), wurde mittels Tischvorlage durch den Vorschlag zum Einsatz einer Wärmepumpe ersetzt. Zu erwarten stand, schon bedingt durch die Tischvorlage, dass die Verwaltung als erste das Wort zur Begründung erhält, doch es kam alles anders.
Zuerst erhielt der Geschäftsführer der SSW Herr Gagel das Wort ( ein Redrecht für ihn wurde
bei der Abstimmung zur Tagesordnung nicht beantragt und daher auch nicht eingeräumt).
Dieser trug aus seiner Sicht die Vorteile der Leistungen des Unternehmens SSW vor.
Danach äußerte sich der Vorsitzende mit positivem Tenor zu den SSW – Leistungen und vornehmlich Herr H.- J. Mader (Fraktion die Linke) schloss sich dem an u.a. mit dem Hinweis, wir sollten uns für unsere Stadtwerke entscheiden. Meine und die Einwände der Herren Patzer und Kunath (beide Fraktion die Linke) die Variante Wärmepumpe verdiene eine tiefgründige Prüfung in Sachen Kosten- und Umweltvorteile, wurde mit dem nicht nachvollziehbaren Hinweis eines angeblichen Zeitzwanges, weggewischt.
Auch der Einwurf des SKE Herrn Linke (die Linke) das er beim Mini BHKW darauf verwiesen habe, man bleibe auf dem halben Weg stehen und er die Variante Wärmepumpe deshalb für einen Schritt in die richtige Richtung halte, war vergebens.
Letztendlich wurde abgestimmt und mit dem Ergebnis, dass mit 5 Stimmen dafür 2 Stimmen dagegen und 2 Stimmenthaltungen die Entscheidung zugunsten der Fernwärme getroffen wurde.
Bezeichnend bei der Beratung war der sicher nicht unbegründete Eindruck, dass bei den Fernwärmebefürwortern bereits vor der Sitzung weitgehende Übereinstimmung hergestellt war.

Bedauerlich, dass in Sachen Energieeffizienz und Einsatz von erneuerbaren Energien damit
in Strausberg durch kurzeitiges- und Ressortdenken eine reelle Chance vertan wurde.
Die Stadtverwaltung hatte u.a. einen Überblick zur Amortisation der Wärmepumpe mit ausgereicht mit dem dokumentiert ist, dass sich die Investition bei jährlicher Energiepreiserhöhung von 5 %, unter Berücksichtigung der möglichen Abschreibung in
4,6 Jahren amortisiert.
Entweder hat dies kaum jemand gelesen, oder bewusst negiert. Die allgemeine Prognose für steigende Energiepreise liegt bei 20 – 30 %, so dass allein dadurch, dass Argument die Investition Wärmepumpe sei kostenintensiv entkräftet ist. Eine langjährige Vertragsbindung an die SSW wird entschieden teurer. Die Umweltfreundlichkeit der Wärmepumpe, hat offensichtlich überhaupt keine Rolle gespielt.
Aus meiner Sicht, sind Entscheidungen die mit der Aussage „unsere Stadtwerke“ untersetzt werden ohnehin bedenklich weil sie die Vermutung zulassen, die Kommunalverpflichtung im Rahmen der Haushaltswirtschaft nach Kosten- Nutzendenken zu handeln, wird nicht zweckdienlich ernst genommen.
Da die SSW ein Energieanbieter wie jeder andere auch sind, kann daher leicht der Verdacht der Wettbewerbsverzerrung aufkommen.

Wolfgang Winkelmann
SKE im Ausschuss
BUV der SVV von Strausberg

Mühlenbergsportfest am 04. Juli 2009

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Auch in diesem Jahr veranstaltete der SV Mühlenberg mit großem Engagement, sein Sportfest für jedermann.
Begleitet wurde er dabei auch von der U.f.W. Pro Strausberg durch Übernahme der Getränkeversorgung, der SPD und die Linke die sich um Kaffee- u. Kuchenversorgung plus Bowlenausschank kümmerte während Schmackhaftes vom Grill, durch den SV Mühlenberg selbst angeboten wurde. Die FFW Strausberg war mit ihrer Drehleiter präsent, die technischen Voraussetzungen, schaffte der Veranstaltungsservice Christian Schlatter und auch unser meisterlicher Fanfarenzug war präsent.

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Die U.f.W. Pro Strausberg hatte ihren Stand so rechtzeitig aufgebaut, dass noch Zeit für ein Interview unseres Stadtverordneten und 1. Stellvertreter der Vorsitzenden der SVV von Strausberg Steffen Schuster, mit Strausberg TV zu aktuellen kommunalpolitischen Themen blieb.

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Der SV Mühlenberg hatte sich wirklich redlich Mühe gegeben, sein Angebot für diesen Tag publik zu machen und Interesse zu wecken, trotzdem hielten sich die Besucherzahlen leider in überschaubaren Grenzen. Vielleicht zog das erwartete Klientel bei 30 Grad im Schatten eher das häusliche Obdach oder die Seenähe vor was uns lehrt, selbst das schönste Wetter garantiert nicht, dass sich alle Erwartungen erfüllen.
Trotzdem erfreulich, dass der Landtagsabgeordnete Herr R.Gudjulla, der Landrat Herr
G. Schmidt und der Strausberger Bürgermeister Herr H.-P. Thierfeld dass Fest besuchten und sich ausreichend Zeit für Gespräche nahmen.

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Einem dem sportlichen Anliegen gerecht werdenden besonderen Geck, hatte sich der Veranstalter einfallen lassen nach dem Motto: „ Deutschland bewegt sich“.
Zu diesem Zweck waren die Standorte an denen für das leibliche Wohl gesorgt wurde so gewählt, dass zwischen Kaffee und Kuchen, Getränke und Deftiges vom Grill, doch recht beachtliche Entfernungen zurückgelegt werden mussten.
Wen es bei Wahrnahme der Darbietungen auf dem tiefer liegenden Sportplatz hungerte oder dürstete, hatte eine doppelte sportliche Hürde zu nehmen. Zunächst musste er den Hang zur Sporthalle erklimmen nach eigenem Verzehr, die für Angehörige oder als Reserve gedachten Getränkebecher möglichst sicher den Hang hinab balancieren, damit der gewollte Effekt auch eintritt. Wiederholungen waren daher nur etwas für besonders sportlich Veranlagte. Abgesehen davon, so mancher Besucher nahm Getränke- und Grillangebot erst wahr, als ihn ein menschliches Bedürfnis in das WC der Sporthalle trieb.

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Da der SV Mühlenberg mit seinen Veranstaltungen auch anerkennen und Dank sagen will für die Entscheidung zum Weiterbetrieb der Halle ist ihm von Herzen zu wünschen
dass künftige Veranstaltungen eine stärkere Resonanz haben, damit auch sein ehrenamtliches Engagement, die gebotene Beachtung und Anerkennung findet.
Die U.f.W. Pro Strausberg wird ihn dabei im Rahmen ihrer Möglichkeiten auch weiterhin unterstützen.
Den Reinerlös aus dem Getränkeverkauf vom 04.07.2009 werden wir nach Rechnungsabschluss, dem SV Mühlenberg zur Verfügung stellen.

Wolfgang Winkelmann Steffen Schuster
Vorsitzender Stellv. Vorsitzender

Reinerlös festgestellt am 05.07.2009

Der Reinerlös aus dem Getränkeverkauf durch die U.f.W. Pro Strausberg aus Anlass des Sportfestes SV Mühlenberg betrug 101,60 € und wird diesem zugeführt.

W.W.