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Pavillon ?

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Von Ablagebox
Von Ablagebox

Pavillon zu lateinisch papilio „Schmetterling“. Davon ist das entstandene viereckige Konstrukt am Strausberger Lustgarten doch ziemlich weit entfernt und verdient den Namen daher wohl eher nicht. Unstrittig ist, dass mit Blick auf die Arbeits- und Kundenbedingungen sowie den unverhältnismäßig hohen Kosten für die Betreibung, eine Erneuerung des Bestehenden dringend geboten war. Strittig bleibt, ob mit Blick auf die nähere Umgebung und der historischen Altstadt vorgelagert, die Zulassung eines solch` baulichen Extrems und der damit einhergehenden Platzveränderung Lustgarten, verantwortbar war und ist. Streiter für eine Erneuerung im Bestand und Erhalt des Platzcharakters bei eher geringeren Baukosten fanden leider nur soviel Gehör, wie Rufer in der Wüste.

Von Ablagebox

Wolfgang Winkelmann

Endspurt bei Wunschzetteln titelte MOZ/ME am 23.12.2009

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Die Linke kritisiert die Bürgermeisteridee als „PR-Aktion“ für seine Wiederwahl. Na und, Wahlwerbung ist doch kein ausschließliches Parteienprivileg. Außerdem kann die Aktion der schleppenden Umsetzung zum Bürgerhaushalt nur dienlich sein weil die Ideengeber, die sich bisher dazu auch kein Bein ausgerissen haben endlich mal erfahren, wo der Bürgerschaft wirklich der Schuh drückt. Wenn alle Anregungen und Ideen die nicht in die linke Schablone passen umgehend in den Verdacht der Majestätsbeleidigung geraten, werden Erinnerungen an vergangen geglaubte Zeiten wach. Verstärkt werden diese noch, durch die Eindrucksvermittlung Südöffnung Große Straße, Stadtbuslinie etc.pp seien Alleinverdienste rot/roter Kooperation. Dazu fällt mir nur die geschichtsträchtige Frage von Bertold Brecht ein:“ Der junge Alexander eroberte Indien. Er allein“?

Wolfgang Winkelmann
Vorsitzender der
U.f.W. Pro Strausberg e.V.

Südöffnung Große Straße am 12.12.2009 um 12.12 Uhr

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Die Öffnung fand reges öffentliches Interesse. Zu Beginn nahm Frau Kuo als Vorsitzende des Gewerbevereins Strausberger Altstadt das Wort. Sie bedankte sich bei ihren Mitstreitern für das Öffnungsziel. Sie hob Aktivitäten und Verdienste der Fraktionen SPD und die Linke der SVV von Strausberg in diesem Zusammenhang hervor, sagte aber auch Worte des Dankes an diejenigen, die das Vorhaben kritisch begleiteten.

Ihrer Hoffnungsaussicht mit der Maßnahme etwas Gutes für die Stadt getan zu haben, schloss sich der Stadtverordnete Uwe Kunath (die Linke) an.

Herr Kretschmar ergänzte dazu und machte gleichzeitig bekannt, dass die angekündigte Sammlung für den Ballsaal zurückgestellt ist da wie er sagte, noch zuviel Unausgegorenes zu bedenken ist.

Bürgermeister H.-P. Thierfeld hielt Rückblick auf den Werdegang, bedankte sich bei Befürwortern ebenso wie bei Kritikern und betonte ebenso wie U. Kunaht, wir werden sehen wie es funktioniert, wir können ja auch weiterhin Neues ausprobieren.

Genau das ist der Punkt an dem sich die Geister in Strausberg scheiden. Unstrittig ist, um Neues zu erreichen, sind Experimente unerlässlich. Aus kurzfristigem Denken geborenes, kostenintensives experimentieren ohne Folgebedacht, ist leichtfertig.

Z.B. 2004/05 preisintensiver Knotenausbau Lustgarten mit Südausfahrt Große Straße in Richtung Vorstadt und Wendezwang über Busschleife in Richtung Nord. Dieser Zwang besteht auch mit Südöffnung Große Straße fort. Heißt beim knappen Stauraum vor der Ampelanlage Lustgarten, unwägbare Verkehrssituationen und zu erwartender Rückstau mit Wirksamkeit in Richtung Wallstraße und Altstadt.

Vielleicht hat dann jemand die zündende Idee, Rückbau der Inselanlagen am Landsberger Tor. Warum auch nicht heißt es doch, „wir bauen auf und reißen nieder, dann ham wir Arbeit immer wieder“. Das die dabei verbrauchten Finanzmittel an anderer Stelle nötiger sind und zweckdienlicher eingesetzt wären, scheint in weiten Teilen unerheblich zu sein.

Die mit Südöffnung der Großen Straße jetzt gegebene Durchfahrtsbreite für den Begegnungsverkehr lässt die Vermutung aufkommen, dass Strausberg eine Minivariante für die Belebung der Fahrzeugindustrie als Alternative zur ausgelaufenen Abwrackprämie installieren wollte.

Es ist wegen v.g. berechtigt zu erwarten, dass die Nachfrage zumindest nach Ersatzspiegeln für Autos, ansteigt.

Aber man soll ja nicht nur unken, vielleicht heilen ja die Verkehrsteilnehmer alle Unzulänglichkeiten durch strenge Beachtung des § 1 der StVO, worum sie Herr Kretschmar in seiner Rede dringlich gebeten hat.

Die hohe Konzentration aller Redner zu den „Verdiensten“ der Fraktionen SPD und die Linke

in diesem Zusammenhang, rief in mir eine Frage analog Bertolt Brecht wach der da fragte:

„Cäsar schlug die Gallier. Hatte er nicht wenigstens einen Koch bei sich“?

Wolfgang Winkelmann