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Zu pressewirksamen Querelen im KSC

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Viele Köche verderben bekanntlich den Brei, dass trifft auch auf den o.g. Betreff zu. Die inzwischen eskalierte Situation im KSC ist nicht unmaßgeblich dem Umstand geschuldet, dass versucht wurde und wird, interne Vereinsprobleme mit externen Mitteln zu lösen.
Wenn ausgesagt wurde, man habe so etwas noch nie erlebt sei daran erinnert, dass auch bei der vor Jahren erfolgten Trennung der Abteilung Tennis und des FC Strausberg vom KSC ohne Erfolg versucht wurde, externe Gremien einzuschalten.
Ohne Absicht der Einmischung gestatte ich mir den Hinweis, dass eventuell hilfreich wäre, den Denkanstoss von Albert Einstein aufzunehmen der da sagte: “Probleme kann man niemals mit der gleichen Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind“.

Wolfgang Winkelmann

Zu jüngsten Pressebeiträgen MOZ/ME

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Am 11.02.2010 war zu lesen:“ Rufbus als Vision fürs flache Land“ und folgend, dass sich der Wirtschaftsausschuss des Kreistages mit der Thematik beschäftigt.
Dazu kann unsere Wählergemeinschaft nur feststellen das sich bewahrheitet, wenn zwei das Gleiche tun, ist es noch lange nicht Dasselbe oder, der Prophet gilt nichts im eigenen Lande.

Als die Stadtfraktion Pro Strausberg 2007/2008 ein Transportunternehmen gewinnen konnte, dass durch Recherchen zum realen Bedarf untersetzt einen Rufbus zu bezahlbaren Preisen anbot, gab es plötzlich einige Trittbrettfahrer. Bündnis 90/die Grünen allen voran der heutige Bürgermeisterkandidat U. Kunath aber auch andere, luden zur Erfragung von Bürgermeinungen ein. Dabei wurde einiges deutlich u.a., die Verärgerung darüber das sie mit Blick auf die Kommunalwahl 2008 nicht selbst darauf gekommen waren und das sie im Gegensatz zu Pro Strausberg, dabei sofort öffentliche Zuschüsse im Hinterkopf hatten.

Die Initiative von Pro Strausberg ist nicht an Angebot und Nachfrage gescheitert, sondern an administrativen Hürden. Plötzlich sahen sich Die Taxiunternehmen in ihrer Existenz bedroht und liefen beim Straßenverkehrsamt Sturm. Dort wiederum wurde dann aufgelistet, welche Formalien vor Betriebsaufnahme zu erfüllen sein mit dem Fazit für uns, Aufwand und Nutzen sind unverhältnismäßig.
Der noch vor der Kommunalwahl zu den Linken gewechselte Kunath, betrieb dann auch mit Eifer die Wiedereinführung der Stadtbuslinie mit Rufbustendenzen die bedingt durch die rot/roten Mehrheitsverhältnisse in der SVV Strausberg, zum von ihm gewünschten Erfolg führten.
Dabei wurden gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, indem die Südöffnung der Großen Straße als zweiter Schritt vor dem ersten durchgesetzt wurde. Wem diese Aussage nicht verständlich ist, kann sich an Ort und Stelle von dem angeblich ausgebliebenen Verkehrschaos, täglich überzeugen. Selbst Fußgänger haben erhebliche Schwierigkeiten bei der Straßenquerung, von Radfahrern ganz zu schweigen.
Auch der Stadtbus quält sich mit permanent erzwungenem Halt durchs Gewimmel.

Das trotzdem im MOZ/ME berichtet wird „Stadtbuslinie erfolgreich gestartet“, grenzt schon an Volksverdummung oder weil vorausgesetzt wird, dass eh niemand nachrechnet Da wird bei einer eingesetzten Busgröße von ca. 40 Sitzplätzen das Fahrgastaufkommen von 5,6 Personen pro Tour, die Prognose als erfüllt verkündet.
5,6 Personen pro Tour, entspricht 14 % Kapazitätsauslastung. Frage, was kosten Fahrzeugverschleiß, Kraftstoff, Versicherung und Personal, welche Erlöse stehen dem gegenüber und wie sieht die Rechnung unter dem Schlussstrich aus. ÖPNV wird immer ein Zuschussgeschäft bleiben, aber selbst dieser Zuschuss muss im Rahmen der Verhältnismäßigkeit bleiben, sonst kann auch der bis Anfang 1990 geltende 20 Pfennig nach aktueller Währung 10 Cent–Tarif für die Teilstrecke wieder eingeführt werden.

Wolfgang Winkelmann

Pächter des „Klub am See“ beantragen 5T€ monatlichen Stadtzuschuss.

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Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man nur darüber lachen. Das Lachen vergeht einem aber, wenn man die Antragsbegründung liest die man nur kommentieren kann mit: „ Die beiden Herren, sind offensichtlich im erweiterten Westen nicht angekommen“.
Sie haben nicht nur den Adressaten verwechselt, sondern sich auch im Ton vergriffen.
Der Inhalt liest sich wie ein Schreiben an das ehemalige Kulturministerium der DDR mit der Aufforderung, gefälligst Mittel aus dem Nationaleinkommen zur Verfügung zu stellen.
Völlig außen vor gelassen haben sie, dass ihr Verpächter die Stadt beim Kluberwerb durch Überbietung aus dem Rennen gebracht hat. Die Stadt ihm mit der Zustimmung zur Einziehung für die öffentliche Nutzung der hinteren Parkfläche für seine angekündigten Bebauungspläne schon eine goldene Brücke gebaut hat.
Das er erhebliche Summen in einen KITA – Neubau investieren wollte.
Solche Pläne schmiedet man eigentlich nur, wenn die Finanzierung steht. Wenn jedoch der bestehende Baukörper so kostenintensiv ist (was ja vorher bekannt war) macht es wohl eher Sinn erst in diesen zu investieren, als von der Stadt die Subvention der Unzulänglichkeiten zu verlangen. Jede SVV –Sitzungsnutzung zum Preis von 320,00 € ist eigentlich schon ein Entgegenkommen, da die Sitzungen im nicht mal 100 m entfernten, gut beheizbaren „Jugendsporthaus“ neben der Schwimmhalle kostenlos stattfinden könnten.
Der Gipfel der Unverfrorenheit ist, einen Dritten im Brief an einen Stadtverordneten die Aussage treffen zu lassen, Herr Norden habe den Klub nur unter der Voraussetzung gepachtet, dass die Stadt diesen Kulturstandort finanziell unterstützt.
Bei Kenntnis dieses Umstandes hätte die Stadt ihm sicher den sprichwörtlichen Zahn gezogen und von der Pachtung abgeraten, weil selbst bei bestem Wollen und Können Zuschüsse haushalttechnisch genau so problematisch, wie gleich gelagerte Wunschvorstellungen zum „Ballsaal“ in der Großen Straße 55.
Bleibt abzuwarten, welche Blüten sich noch um das Objekt „Klub am See“ ranken werden.
Vielleicht kommt ja jemand auf die Idee, es unter Denkmalschutz stellen zu lassen. Dann wäre allerdings Friedrich Hebbel zu zitieren der da sagte:
“ Manche verwechseln Einfälle mit Ideen“.

Wolfgang Winkelmann