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Die Bürgermeisterin hatte eingeladen.

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Wie jedes Jahr, hatte die Bürgermeisterin aus Anlass der Brandenburger Seniorenwoche den Seniorenbeirat auf Mittwoch den 20.06.2012 eingeladen. Die angeregte Diskussion macht Hoffnung darauf, dass der Beirat künftig seine Möglichkeiten zur Wahrnahme der Interessen seines Klientels intensiver wahrnimmt. Das Mitglied im Seniorenbeirat für den DBwV Manfred Leitner, hat dazu Nachfolgendes aufgeschrieben.

Wir haben uns heute nicht allzu viel Neues zu sagen, dazu treffen wir uns aber auch zu oft!
Mit diesem Scherz eröffnete Bürgermeisterin Elke Stadeler das traditionelle Gespräch mit dem Seniorenbeirat in der Seniorenwoche 2012 im Rathaus. Selbst wenn sich bei uns mal irgendwelche Barrieren auftun, dann ist der Weg zwischen dem Rathaus und den Senioren nicht weit, um eine annehmbare Lösung herbeizuführen. Diese Gewohnheit sollten wir beibehalten und pflegen.
Steffen Schuster, der im Gespräch die Vorsitzende der SVV vertrat, meinte, der Seniorenbeirat könne sich durchaus noch mehr einmischen, noch mehr fordern, wenn es um die Belange der Stadt und ihrer älter werdenden Bürgerinnen und Bürger geht.
Manfred Reifgerste vom Bürgerverein Hegermühle sprach wohl im Namen aller Beiratsmitglieder, als er der Bürgermeisterin ein großes Lob dafür aussprach, dass sie zu den Leuten geht, sich berät und vor Ort nach Lösungen sucht, die der Stadt und ihren Bürgern zum Nutzen gereichen. Halten Sie an diesem Prinzip fest, ermunterte Reifgerste die Bürgermeisterin. Fragen Sie den Bürger, dem reicht es nicht, wenn Probleme nur festgestellt werden. Sie wollen, dass sich etwas tut. Die Ruinen, die neben dem Wohngebiet Am Stadtwald, also mitten in der Stadt, ihr Mitleid erregendes Dasein fristen, müssen zeitnah beseitigt werden. Lasst das Geplänkel und macht Ordnung in Strausberg. Auch in der Großen Straße muss sich etwas tun, was nachhaltig ist und die Entscheidungsmöglichkeiten bestehender und künftiger Stadtverordnetenmehrheiten überdauert. Der Seniorenbeirat hat bekanntlich seinen Vorschlag zur Verkehrsberuhigung in der Innenstadt abgegeben und wartet leider noch immer auf eine kompetente Antwort.
Wolfgang Winkelmann vom Sozialverband Deutschland erklärte angesichts der wachsenden Klientel der Senioren in Strausberg: Wir müssen uns mehr zu Wort melden. Wir müssen den Mund aufmachen. Wenn es zum Beispiel um die Große Straße geht, dürfen wir dem Gewerbeverein nicht das Feld überlassen. Wir haben unsere Meinung, für die muss man sich einsetzen. Eine Fußgängerzone, auch wenn sie noch so kurz ist, bringt etwas für die Stadt und ihre Anziehungskraft. Der jährliche Weihnachtsmarkt beweist das. Wir setzen auf eine Lösung am Südende der Großen Straße.

Herta Tor Straten sprach mit großer Begeisterung von der Eröffnung der Seniorenwoche Brandenburg 2012 in Rüdersdorf. Der gastgebende Bürgermeister, André Schaller, habe sich dort ausschließlich auf die gute Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat bezogen. Die Mitglieder des dortigen Seniorenbeirats haben aktiv in den Ausschüssen der Gemeindevertretung Politik gemacht. Daran sollten wir uns ein Beispiel nehmen. Wir sitzen zwar auch in den Strausberger Ausschüssen, machen aber wohl zu wenig Gebrauch davon, unser Seniorenmandat zu zeigen.
Macht doch mal eine Stadtverordnetenversammlung mit einem einzigen Thema: Strausberg und seine Seniorinnen und Senioren!
Man darf gespannt sein, wie wohl Bürgermeisterin und Beirat diesen Vorschlag aufgreifen werden.
ml 21. Juni 2012

Marktplatz ohne Wochenmarkt MOZ/ME 15.06.2012

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Der Vorstoß Wochenmarkt auf dem Marktplatz abzuhalten, erfolgte offensichtlich unbeachtlich des zu erwartenden Rückstoßes. 346 kontaktierte Anbieter bewiesen mehr Realitätssinn als die Ideengeber aus dem Finanz- und Wirtschaftsausschuss der SVV. Nur vier zeigten Mut zum Verkauf auf der Steilküste. Stimmen die dies vorausgesagt hatten sehen sich bestätigt und dem Lindenplatz wird der Erhalt des Wochenmarktes gut tun auch, weil damit sein Abkoppeln vom Altstadtgeschehen ein Stück weit verhindert ist.

W.W.

Im MOZ/ME vom 09./10.2012 war zu lesen, Künftig getrennte Wege.

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Dabei war zu erfahren, dass die fünf Jahre währende Kooperation der Fraktionen die Linke und SPD in der Strausberger SVV durch die SPD beendet wurde. Das kann nur als ein Segen für die kommunalpolitischen Entscheidung gewertet werden, weil es Hoffnung auf Wiederkehr der Sachpolitik in Strausberg macht. Egal ob sich diese Hoffnung vollständig oder nur teilweise erfüllt, der Zwang Mehrheiten zu suchen, ist allemal besser als durch absolute Mehrheiten alles schlucken zu müssen was denen gerade so einfällt obwohl die Sachlage der Vernunft gebietend andere Entscheidungen erfordert.
Nun ist der Istzustand wie er sich aus der Trennung ergibt ja kein Novum in Strausberg, erinnert sei an vorangegangene Legislaturperioden speziell an die erste ab 1990..
Damals war die PDS (jetzt die Linke) durch den Zusammenhalt der Stadtverordneten anderer Mandatsträger permanent im Zwang das zu tun, was ihr derzeitiger Fraktionschef M. Tietz avisiert, verstärkt den Dialog mit anderen Fraktionen zu suchen.
Das war nicht zum Nachteil für die Strausberger Entwicklung, weil das Leben nun einmal aus Kompromissen besteht und diese auch mit den Linken erzielbar waren. Die Arroganz der Macht wurden besonders offenbar, als sich die Linke durch gute Wahlergebnisse auf Landes- und Bundesebene im Höhenflug befand. Offensichtlich wollte man den Genossen auf höherer Ebene nacheifern. Nun ist es ja kein Geheimnis, dass sich die Linke bei der Wählergunst im Sinkflug befindet. Vielleicht ist das für die Strausberger Genossen Anlass zum Nachdenken, dass schon biologisch bedingt, ihre bisher gesicherten Mehrheiten nicht ewig währen.
Für die Strausberger SPD eröffnet sich jetzt die Chance Mehrheiten dafür zu finden,
das ihr seit mehr als einem Jahrzehnt erfolglos angestrebtes Ziel, in der Großen Straße eine Fußgängerzone einzurichten und damit das Verkehrschaos endlich zu beenden realisiert wird. Schon allein aus diesem Grund ist die Trennung zu begrüßen.

W.W…