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Mit Zweckoptimismus kann man sich leicht in die eigene Tasche lügen.

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Unter der Überschrift „Neuer Schwerpunkt Markt“ war im ME der MOZ an diesem Wochenende auch etwas zum Thema Altstadtcenter zu lesen, dass nur unter dem Aspekt wer`s glaubt wird selig eingeordnet werden kann.

Stadtplaner Thomas Elsner wird dazu zitiert dass er zuversichtlich sei, dass das Einkaufscenter in der Großen Straße realisiert werde. In den neuen Verträgen werden ähnliche Fristen wie in Vorläufern formuliert, so dass die Stadt das Heft des Handelns nicht aus der Hand gebe, sagte er weiter.

Schizophrener geht’s ja nun wirklich nicht mehr. Herrn Elsner muss völlig entfallen sein, dass die Stadt seit Jahren vom Vorhabenträger hingehalten wird und die Planänderung nun will, weil er seine Leistungsfähigkeit nicht nachweisen kann.

Herrn Elsner scheint offensichtlich nicht bewusst zu sein, dass die Stadt schon mit einer solchen Planänderung das Heft des Handelns aus der Hand gibt. Denn an der „Leistungsunfähigkeit“ wird sich egal was in den Verträgen formuliert wird, nichts ändern.

Damit wird einhergehen, dass die allseits gewollte Belebung der nördlichen Altstadt Strausbergs auf lange Zeit nicht zu erwarten steht.

Bleibt daher nur die Hoffnung, dass die städtischen Fachgremien und die Stadtverordnetenversammlung, realitätsbezogen beraten und entscheiden. Das Areal jedenfalls ist auch für eine Bebauung mit Wohn- und Geschäftshäusern geeignet. Entsprechende Bebauungsunterlagen aus den neunziger Jahren des vorigen Jahrhunderts, sind in der Stadtverwaltung noch vorhanden.

W.W.

Gut angelegte 5,5 Millionen Euro.

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Am Freitag den 22.September 2014 war es nach einer Bauzeit von fast fünf Jahren soweit. Die Lise-Meitner-Oberschule am Kieferngrund in der Strausberger Vorstadt, konnte den Abschluss umfangreicher Sanierung des Schulgebäudes offiziell bestätigen.

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Eine Abordnung des musikalischen Kleinod`s unserer Stadt dem Fanfarenzug, stimmte die rund einhundert Gäste mit schmetternden Klängen in den Sommer- und Sonnenhimmel gesandt, auf das freudige Ereignis ein. Anwesend waren Menschen aus Politik und Wirtschaft, Eltern, verantwortliche Architekten, die betroffenen Bauleute und natürlich Teile der Lehrerschaft an deren Spitze die Schulleiterin Frau Angelika Bernert.

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Die Bürgermeisterin hob nach ihrem Dank an alle Beteiligten hervor, dass es ein hartes Stück Arbeit war, dieses Werk bei laufendem Schulbetrieb in die heutige Vollendung zu bringen. Dem schloss sich die Schulleiterin bei ihren dankenden Worten an.

Allen Dankesworten war unschwer zu entnehmen, dass es von Eltern, Schülern und Lehrerschaft großer Geduld, Kompromissbereitschaft, Optimismus und Einsatzbereitschaft bedurfte, damit das Werk vollendet werden konnte. Ihnen gilt sicher unstrittig, besonderer Dank und Anerkennung.

Augenscheinlich konnte man sich vom Ergebnis der doch recht langen Bauzeit überzeugen. So sieht z.B. ein Klassenraum aus, der für den Schuljahresstart 2014/2015 vorbereitet ist.

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Und so der Kunstraum der Schule.

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Wenn auch an den Außenanlagen noch Arbeiten erforderlich sind, die objektiven Schulbedingungen entsprechen modernstem Niveau. Deshalb werden hoffentlich die Worte der Bürgermeisterin erhört die da meinte, Schuhabdrücke an Decken von Klassenzimmern mögen zwar „in“ sein, sind aber nicht unbedingt erforderlich.

Deshalb wäre zu empfehlen, dass die Gäste von gestern in einem Jahr Gelegenheit nehmen zu schauen, ob ihre Worte erhört wurden denn 5,5 Millionen Euro konnten nicht aus der Portokasse gezahlt werden.

Ministerpräsident Woidke in Strausberg.

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Etwa hundert Leute waren am Mittwoch den 20.08.2014 nach Voranmeldung,  der SPD Einladung zur Veranstaltung mit Ministerpräsident Woidke (SPD) ins Strausberger Volkshaus Nord gefolgt, um wie angeboten mit ihm ins Gespräch zu kommen.

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Als Themen zu denen sich Woidke äußern wollte, waren avisiert:

-Gute und sichere Arbeit in Brandenburg.

-Kein Kind zurück lassen.

-Schulfrieden.

-Sicherheit im ganzen Land.

-Gleiche Chancen für alle.

Bevor Woidke das Wort nahm, stellte die fesche junge Moderatorin dem Spitzenkandidaten der SPD im Wahlkreis 32 zu dem auch Strausberg gehört

Herrn Gujjula Ravindra Fragen, warum und mit welcher Zielstellung er kandidiert.

Erwartungsgemäß gab er Antworten die darin mündeten, alles zum Wohle des Landes Brandenburg und im Besonderen für die Region MOL tun zu wollen. Für die, die sein politisches Wirken in den letzten Jahrzehnten etwas aufmerksamer verfolgt haben, war das was er antwortete durchaus glaubhaft. Die Umsetzung wird aber maßgeblich davon abhängen, ob das seine Genossen genau so sehen.

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Entsprechend den avisierten Themen wurden in deren Reihenfolge  Zahlen und Fakten bildlich dargestellt, bevor Herr Woidke analytische und prognostische Erläuterungen zum Sachstand gab. Wer jedoch mit der Erwartung gekommen war mehr zu erfahren als durch die Medien hinlänglich und durch eigene Erfahrungen nicht selten bitter bekannt ist, dürfte seine Erwartungen nicht erfüllt gesehen haben.

Besonders auch deshalb, weil das avisierte Gesprächsangebot mit Herrn Woidke, sich in der Beantwortung von vorab eingereichte Fragen erschöpfte. Zusätzliche Wortmeldungen per Handzeichen, wurden geflissentlich übersehen.Der guten Ordnung halber muss jedoch erwähnt werden, dass Herr Woidke nach Schluss der Veranstaltung  im Rahmen des zahlungspflichtigen Buffets, für Gespräche zur Verfügung stand.

Bei der Beantwortung der schriftlich eingereichten Frage zu einigen Unzulänglichkeiten im Kommunalabgabengesetz (KAG) wurde es sogar ziemlich peinlich. Herr Woidke konnte mit dem Begriff KAG zunächst nichts anfangen und benötigte zur Begriffserkennung Hilfe aus dem Kreis der Gäste.

Was er dann zum Thema Gerechtigkeit von Altanschließerbeiträgen Abwasser offenbarte zeigte überdeutlich, dass er keineswegs im Stoff stand. Dass er den Strausberger Stadtwerkechef  Herrn Andreas Gagel mit dem Thema in Verbindung brachte obwohl dieser damit nicht befasst ist, war ihm wegen Unkenntnis der tatsächlichen örtlichen Zuständigkeiten nachzusehen. Seine weiteren Ausführungen die den Eindruck erweckten als ob das Thema durchweg kommunaler Entscheidung unterliege zeigten überdeutlich, dass er nicht im Stoff steht weil ihm offensichtlich nicht gegenwärtig ist, dass auch Kommunen und kommunale Unternehmen Millionenbeträge an Altanschließerbeiträgen zahlen mussten, die anderweitig dringend notwendige Investitionen unmöglich gemacht haben.

Bei seinem Schlusswort versprach Herr Woidke so weiter zu machen wie bisher und bat dabei um die Unterstützung der Anwesenden durch Stimmabgabe für die SPD bei der kommenden Landtagswahl.

Resümee der Veranstaltung, im Osten nichts Neues.

W.W.